Erasmus in Padua

Bernds wunderbares Erasmus Jahr in Padua, Italien

Freitag, Juni 09, 2006

Gute Fee (Melanie)

zwei verrückte Hühner
die gute Fee Melanie

Manchmal ist mir das Erasmusleben zu viel geworden, oft habe ich jemanden zum Reden gebraucht, der mir nicht nur zuhört, sondern auch sehr verständnisvoll antwortet. Mir wurden hier in Italien schon viele Symptome nachgesagt, von Autismus bis Schizophrenie (wie lachen wir immer über die Bernd-Bernie-Dualität) - und manchmal hat mich nur die gute Fee Melanie vom Verrücktwerden bewahrt. Viel und oft haben wir über Beziehungen, übers Erwachsenwerden, über den Umgang mit anderen Menschen gesprochen und ich habe vieles dabei gelernt, aber auch einige bittere Pillen schlucken müssen.
Melanie hat unsere Gespräche (abhängig von der Tageszeit mit Kaffee oder Whiskey - aber immer mit Schokolade) immer als Therapie-Sitzungen bezeichnet... Auf jeden Fall habe ich meinem Egozentrismus freien Lauf lassen können.
Letzte Woche war sie für ein paar Tage in der Stadt, genau zum richtigen Zeitpunkt. Danke

9 Comments:

  • At 6:21 PM, Anonymous Anonym said…

    ...ich bin eben immer zur Stelle, wenn man mich braucht...und dann löse ich mich in Luft auf, so wie gute Feen das eben tun!


    PS: unsere "Sitzungen" waren aber immer auch Therapie für mich, weil ich erkennen dürfte, daß ich nicht der einzige traumatisierte Egozentriker auf Erden bin.

     
  • At 11:15 PM, Anonymous Anonym said…

    Tja auch mich begleiten nur die besten Erinnerungen an diese rothaarige Erscheinung, die meine Besuche in Padua doch etwas aufgepeppt haben, in einer Weise wie es Bernd nicht zustandegebracht hat. Schöne Grüße nach Deutschland

     
  • At 12:53 AM, Blogger Bernd said…

    Jetzt entwickelt sich das hier wirklich langsam zum Kontaktforum...

     
  • At 9:26 AM, Anonymous Anonym said…

    Du weißt ja, ich muss alle Chancen nutzen (hehehehe)

     
  • At 9:03 AM, Anonymous Anonym said…

    Mein lieber Matthias, ich verstehe mich eben nicht nur in Psychoherapie! Unterhaltungskunst ist meine zweite große Leidenschaft...
    Ich erinnere mich auch gern an die abwechslungsreichen Abende, die wir miteinander verbrachten - auch wenn ich deswegen eine Nacht im Tequila-Delirium verbringen mußte.
    Vielleicht wiederholen wir das irgendwann mal in Wien, Bernd hat unvorsichtigerweise eine Einladung ausgesprochen.

     
  • At 3:27 PM, Blogger Bernd said…

    ... nur dass man in Wien nicht im Tequila-Delirium, sondern eher mit den Auswirkungen heimischer Genußmittel (was nicht nur die durch das übermäßige Konsumieren von Mehlspeisen hervorgerufene Fettleibigkeit sein muss) aufwacht.

     
  • At 10:01 PM, Anonymous Anonym said…

    Gern können wir das hier gerne mal wiederholen und ich bekräftige die Einladung von Bernd gerne nochmal. Das Tequiladelirium können wir aber durch jedes andere Rauschmittel ersetzen, das dir gefällt. Von Wiener Fettbomben würde ich dir abraten, da du dir dadurch deine tolle Figur ruiniern würdest und darum wär' es echt schade ;-)

     
  • At 9:56 AM, Anonymous Anonym said…

    nun, das ist der Wiener Charme, dem ich so verfallen bin...

     
  • At 4:26 PM, Blogger Bernd said…

    Der Wiener Charme (auch "Schmäh" genannt - und da kommt die Doppeldeutigkeit erst voll zum Tragen) hat ja unterschiedliche Ausprägungen - bei den einen wird er zur Schleimerei, bei den anderen zur Ironie.

     

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